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Commodore A GS Leichtbau
Es gibt Zufälle im Leben, für die muss man einfach dankbar sein! Marc aus Bonn hatte mir für die Grotten-Galerie ein paar Bilder seines ehemaligen Kadett B geschickt. Diese Bilder hatte nun wieder Marco, ein angehender Kfz-Meister gesehen, der Marc persönlich kennt. Marco guckte sich auf graf-vlad.de noch etwas eingehender um und befand, sein Commodore A GS 2800 Gruppe 2 mit Querstrommotor würde eigentlich recht gut auf meine Seite passen. Also hat er durch Marc anfragen lassen, ob ich Interesse hätte, mir den Wagen mal anzusehen? Marc seinerseits leitete die Frage an mich weiter und es wurde ein Termin um Weihnachten ausgemacht. Gespannt wie ein Flitzebogen bin ich dann am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Bonn gefahren, um mich mit Marc zu treffen und mir den Wagen anzugucken!
 
 

Marco, der Besitzer des Commodore A GS 2800 Leichtbau, ist bisher der offenste Besitzer eines Gruppe-2-Commo der mir begegnet ist. Er hat bereitwillig Auskünfte über den Wagen gegeben, ohne mit den Informationen "hausieren" zu gehen. Eine weitere für mich ungewohnte Situation war, Bilder von einem Wagen machen zu können, der extra für das Bild in eine möglichst günstige Position gebracht wurde. Diese Situation war für mich so ungewohnt, dass ich damit gar nicht richtig umgehen konnte! Wenn ich Fahrzeugdetails ablichte bin ich es gewohnt, dass mich die Fahrzeugbesitzer ansprechen, die Bilder nicht ins Internet zu setzen. Nicht so Marco: Hätte er gewusst, dass mich der Wagen auch (beziehungsweise besonders) von unten interessiert, hätte er eine Hebebühne freigemacht. An einigen Details auf den Bilder ist auch noch zu merken, dass ich mit dieser Hilfs- und Kooperationsbereitschaft völlig überfordert war!

Dieser Wagen ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Ein zweitüriger Commodore A GS 2800 ist schon eine ziemliche Rarität. Wenn es sich dabei noch um eine Leichtbauversion mit der Adam Opel AG als Erstbesitzer handelt, ist das schon erwähnenswert. Wenn dann noch dazu kommt, dass der Wagen nach Gruppe 2 aufgebaut wurde, also "dicke Backen" und dazugehörige Reifengrößen (vorne 255/45 R 15 und hinten 285/40 R 15), Vorsderachsabstützung, gummifreie Zugstrebenlagerung und den ganzen homologierten Schnick-Schnack inklusive Kunststoffscheiben und (nicht montierter) GfK-Türen besitzt, ist der Wagen schon nahezu einmalig. Als "Sahnezipfel" kommt dann quasi noch der Querstrommotor oben drauf, beziehungsweise innen rein! Der Cross-Flow-Motor ist im Moment bei dem Betrieb, der auch den Motor des Mander-Kadett überholt und standfest gemacht hat. Sobald das gute Stück wieder in der Motorbucht versenkt wurde, kommen voraussichtlich noch ein paar Bilder! Um dem quasi unersetzlichen Motor ein möglichst langes Leben zu ermöglichen, ist es geplant, den Wasserkreislauf nicht unerheblich modifiziert werden. Im Renneinsatz soll der Wagen nicht bewegt werden (seine Motorsport-Renneinsätze macht Marco im Renault Clio RS Cup). Vielleicht mal ein paar Runden über die Nordschleife, um Sponsoren und/oder Freunden einen besonderen Nervenkitzel zu ermöglichen.

 
 
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Einige Infos zur Geschichte des Wagens

Der Commodore wurde als "Begleitfahrzeug bei Rundstreckenrennen eingesetzt" (Information der Adam Opel AG). Es ist also kein Wagen mit Renn-Historie. Den Querstrommotor hat der Wagen erst vor einigen Jahren bekommen (sonst hätte er die vergangenen Jahrzehnte vermutlich auch nicht unfallfrei überlebt)!. Trotzdem verfügt der Commo über die Bremsanlage, die auch unter 13-Zoll-Felgen passt! Beim Kauf war auch die mittlerweile nicht mehr montierte Rohr-Stoßstange noch an ihrem Platz.